Zabergäu - Baumschulen
Roland Staiger

 

 

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Baum des Jahres

2013

Wildapfel / Holzapfel .... Malus sylvestris..... Wuchshöhe bis 10 mtr.

Verbreitung: der Wildapfel ist beinahe im gesamten Europäischen Raum zu finden, wurde jedoch aufgrund seines seltenen Vorkommens zum "Baum des Jahres" gekürt. Um einen weiteren Rückgang des Bestandes zu vermeiden, wird eine verstärkte Vermehrung angestrebt. Der Baum kommt auch mit nährstoffarmen Böden sehr gut zurecht.

Früchte: meist hart, herb und zum Rohverzehr nicht geeignet, jedoch in unterschiedlichster Färbung zu finden.

Holz: festes und in der Maserung sehr schönes Holz

 

http://baum-des-jahres.de/index.php?id=561

http://www.buergerstimme.com/Design2/2012-12/baum-des-jahres-2013-europaeischer-wildapfel/

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Baum des Jahres

2012

Europäische Lärche.... Larix decidua.... Wuchshöhe 30 - 40 m

Ursprüngliche Herkunft: aus Lagen über 2000 Metern in den Alpen und Karpaten - darum ein sehr anspruchsloser, und extrem frostharter Nadelbaum, der Temperaturen bis zu minus 40 Grad aushält.

Durch den jährlichen Nadelabwurf ist die Lärche sehr tolerant gegenüber vielen Schadstoffen.

Blütezeit:..... April

weibliche Blüten: eiförmig - rosa bis rot / männliche Blüten: walzen- eiförmig, schwefelgelb

Rinde: stark Gerbstoff-haltig

Holz: harzreich, zäh und elastisch. Es ist das härteste und widerstandsfähigste Holz unserer Nadelbäume

http://baum-des-jahres.de/index.php

http://www.swr.de/wissen/umwelt/europaeische-laerche/-/id=6381798/nid=6381798/did=8758928/1oljh0b/index.html

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Baum des Jahres

2011

Bild entnommen aus "OBST & GARTEN 1/2011 http://www.logl-bw.de/Fachmagazin/

Der Namen ELSBEERE wurde erstmals literarisch von Martin Luther erwähnt

 

Elsbeere.... Sorbus torminalis.... Wuchshöhe 10 bis 20 Meter

weitere Bezeichungen:

Adelitzenbeere - Arisbeeere - Atlasbaum - Erlitze - Elfenbaum - Ruhrbirne - die " Schöne Else"

liebt mildes Weinbauklima und kalkige Böden

Blütezeit: Mai - Juni ( eine gute Bienenweide)

Früchte reifen: September - Oktober / hoher Vitamin C- Gehalt früher verwendet als Mittel gegen die Ruhr - daher wohl auch die Bezeichung RUHRBIRNE.

Eine Spezalität, der Adlitz - Beerenbrand, ist aus Elsbeeren hergestellt und hat, aufgrund der intensiven Handpflücke und einer geringen Ausbeute beim Brand, einen sehr hohen Preis.

Elsbeeren-Ernte in Österreich

Das Holz: ist sehr schön und ausgesprochen hart, aber doch geschmeidig und angenehm. Es wird verwendet für Musikinstrumente, Möbelbau http://www.urholz.de/ und Furniere - übrigens eines der teuersten Furnierhölzer !

http://www.baum-des-jahres.de/

http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/naturdesjahres/2011/12971.html

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Baum des Jahres

2010

Vogelkirsche.... Prunus avium.... Wuchshöhe 20 bis 30 Meter

Die Vogelkirsche ist die Urform aller Süßkirschen - züchterisch gehen alle Kultursorten auf diese Urform zurück. Zur Blütezeit werden vielerorts Kirschblütenfeste gefeiert - in Japan Tradition seit ca. 1000 Jahren. Die Früchte fallen qualitativ sehr unterschiedlich aus, sind jedoch meist recht klein.

Zur Vermehrung von Kirschen aller Arten wird die Vogelkirsche als starkwüchsige Veredelungsunterlage verwendet. Kirschen für Hausgärten veredelt man allerdings auf schwachwüchsigere Unterlagenzüchtungen.

Das schöne Kirschenholz ist in der Möbelindustie sehr begehrt.

http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/naturdesjahres/2010/11655.html

http://www.baum-des-jahres.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Kirschbl%C3%BCte

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Baum des Jahres

2009

 

Bergahorn .... Acer pseudoplatanus.... Wuchshöhe 20 - 40 Meter

Ein prächtiger Großbaum mit kuppelförmiger Krone - die gelbgrünen Blüten im Mai/Juni sind eine gute Bienenweide - die leuchtendgelbe Herbstfärbung von besonderer Schönheit.

Der Bergahorn wird bis zu 600 Jahre alt und spielt in vielen Bergregionen eine ähnlich kulturgeschichtliche Rolle wie die Eiche oder Linde in flacheren Ortslagen.

Das annähernd weiße Holz hatte schon in der Jungsteinzeit eine bedeutende Rolle bei der Herstellung von Gefäßen. Heute wird es im Musikinstumentenbau, im Zimmerei- und Tischlerhandwerk für den Innenausbau und zum Bau von Tischen sowie zur Herstellung von Küchengerätschaften verwendet.

Mit den probellerartigen Früchten sorgt der Bergahorn für seine Verbreitung und als Spielzeug zur Belustigung unserer Kinder.

http://www.sdw.de/umweltgedenktage/tagbaum.htm

http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=18668

http://www.baum-des-jahres.de/bergahorn/pressemitteilung.html

http://www.baum-des-jahres.de/bergahorn/start.html

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Baum des Jahres

2008

ein ca. 40 jähriger Walnuß - Sämling

Juglans regia Abstammung der Walnuß ist Südosteuropa und der asiatische Raum. Längst hat sie sich aber auch in unseren Breiten angesiedelt. Die Walnuß mag KEINE zu feuchten Standorte - auf tiefgründigen und nährstoffreichen Böden gedeihen sie prächtig. Auf spätfrostsicheren Lagen ist auch mit einer regelmäßigen Ernte zu rechnen.

Der garantierten Fruchtqualität wegen pflanzt man bevorzugt VEREDELTE Bäume. Zum einen ist bekannt, welche Früchte zu erwarten sind und außerdem kann man auf etwas später austreibende Sorten greifen, um die Spätfrostgefahr zu verringern. Ein weiterer Vorteil der Veredlungen ist das geringere Wachstum, das, gemäß Nachbarrecht, den Grenzabstand innerhalb der Ortschaft auf 4 m halbiert.

Obstbäume
1. Für Kernobst- und Steinobstbä
ume auf schwach und mittelstark wachsenden Unterlagen(Aprikose, Quitte, Pfirsich und Sauerkirsche) gilt ein Grenzabstand von 1 m.

2. Für Obstbäume wie Mirabellen, Pflaumen Reineclauden, Süßkirschen und Zwetschgen gilt ein
    Grenzabstand von 1,50 m (soweit nicht unter 1. oder 3. aufgeführt).
3. Für Obstbäume auf stark wachsenden Unterlagen wie Süßkirschen und veredelte Walnüsse gilt ein
    Grenzabstand von 4 m.
4. Für unveredelte Walnussbäume gilt ein Grenzabstand von 8 m, bei einzeln stehenden
    großwüchsigen Bäumen 6 m.

Der in Walnußbäumen beinhaltete Stoff JUGLON ist verantwortlich dafür, daß sich in der Umgebung solcher Bäume Insekten und Stechmücken meist fern halten.

Ein wichtiger Baustein in der cholesterinbewussten Ernährung sind Walnüsse. Ihr cholesterinsenkender Effekt ist wissenschaftlich belegt. Wer regelmäßig eine Handvoll Walnüsse isst, verbessert nicht nur seinen Cholesterinspiegel, sondern beugt auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Altes Volksrätsel
(aus D. LAUDERT 2003: Mythos Baum, BLV München)

Zur schönen warmen Sommerzeit
da trage ich ein grünes Kleid.
Doch wenn erst kommt der Herbst daher,
trag' ich das grüne Kleid nicht mehr.
Ich trage dann ein Kleid von Stein,
ein Hammerschlag dringt kaum hinein.
Und kommt die liebe Weihnachtszeit,
so trag' ich gar ein golden Kleid.
Das zieht mir dann das Kindchen aus
und isst mich selbst zum Weihnachtsschmaus.

http://www.baum-des-jahres.de/walnuss/index_walnuss.html

http://www.botanikus.de/Beeren/Walnuss/walnuss.html

http://www.wald-in-not.de/download/wnu.pdf

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Baum des Jahres

2007

Gemeine Kiefer .... Pinus silvestris .... Wuchshöhe 15 bis 30 Meter

dicker, knorriger, schlank durchgehender Stamm mit rauer, tiefrissiger Borke, die sich später in Platten ablöst. Die eirunden Zapfen sind bis 7 cm lang und reifen 2 Jahre nach der Blüte. Die Kiefer stellt keine besonderen Ansprüche an den Standort, jedoch ist sie, wie viele Nadelgehölze, salzempfindlich.

http://www.nabu.de/m05/m05_10/05719.html

http://www.sdw-hamburg.de/?p=129

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Baum des Jahres

2006

 


Schwarzpappel .........Populus nigra....... Wuchshöhe bis 30 Meter

kann durchaus 200-300 Jahre alt werden - zählt in Deutschland, aufgrund des absinkenden Grundwasserspiegels, zu den gefährdeten Pflanzenarten!

 

 

Eine weitere Schwarzpappel - Form ist die im 18 th. Jahrhundert aus Italien eingeführte Pyramidenpappel

 

Pyramidenpappel........................ Populus nigra Italica

http://www.baum-des-jahres.de/pappel/index_pappel.html

 

Gedanken zum TAG DES BAUMES am 25.April 2006

von Hermann SOMMER Haberschlacht ( Weingut )

LEBENSBÄUME

Ein Jahr ist um, es ist soweit, ein junger Baum liegt schon bereit. Heut´ wollen wir bedenken, was uns diese Bäume schenken.

Ob manche wohl begreifen, dass an Bäumen Früchte reifen ?
Dass sie Luft und Schatten spenden, bevor wir sie zum Bau verwenden .
Dass an kalten Wintertagen, sie Wärme in die Häuser tragen.

Der Baum, Bestandteil der Natur, die unser Nahrung, Heimat ist,
uns manche Sünde gar vergisst,
schenkt uns zu unserem Lebensglück, gar ein mächtig grosses Stück.

Die große Frage ist dann nur, was macht der Mensch aus der Natur???

Haberschlacht, den 22. April 2006

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Baum des Jahres 2005

Arzneipflanze des Jahres 2008...

http://idw-online.de/pages/de/news236422

Die Rosskastanie ist für den Menschen, im Gegensatz zur Edelkastanie, der Marone, nicht genießbar. Der Name "Rosskastanie" stammt aus früheren Zeiten. Damals setzte man die Kastanien als Arznei zur Behandlung von Pferden ein.

Der Kastanienbaum wurde schon immer von Bierbrauern als Schattenspender gepflanzt. Man spricht von einem " Schwarzen Schatten ", den diese Bäume geben. Es ist wohl der dunkelste, und damit auch der kühlste Schatten während der sommerlichen Hitze. Unter diesen Bäumen befanden sich die Bierkeller und hatten somit einen zusätzlichen Schutz vor der Sommerhitze.

Am 4. Januar im Jahre 1812 erlaubte König Max I. den Bierbrauern erstmals, während der Sommermonate ihr Bier über ihren Bierkellern auszuschenken. Dieses geschah dann logischerweise im Schatten der Kastanienbäume. Zum Bier durfte, um die Gastwirte nicht schädigen, nur Brot gereicht werden. Es ist deshalb heute noch möglich, die eigene Brotzeit im Biergarten zu verzehren.

2012 - 200 Jahre Biergarten

http://www.baum-des-jahres.de/kastanie/pressemitteilung.html

http://www.nabu.de/m05/m05_10/02965.html

Bakterien befallen Kastanien!

Im Jahr 2006 wurde in Nordrhein-Westfalen an Rosskastanien (Aesculus hippocastanum und A. carnea) erstmals eine neue Bakterien-Krankheit festgestellt. Der Erreger ist Pseudomonas syringae pv. aesculi, die Symptome traten an Einzelbäumen und in Alleen, an jungen (5-15 Jahre) und alten (mehrere Jahrzehnte) Bäumen auf.
Zu erkennen ist die Bakteriose an blutenden Stellen an Stamm und Ästen, die später eintrocknen. Unterhalb dieser Stellen verbräunt das Gewebe, und es entstehen lang gestreckte, schwarzbraune Rindenflecken. Bakterienschleim tritt aus den Wunden, es bilden sich an Stamm und Ästen (z.T. meterlange) Risse und Dellen.
Es kommt zu Laubaufhellung, Welke und zum Absterben einzelner Äste sowie später des ganzen Baumes.
Herkunft und Ausbreitungswege des neuen Krankheitserregers sind noch unbekannt. Es gibt aber schon einen Antikörper-Schnelltest. Direkte Gegenmaßnahmen gibt es noch nicht, aber zur Vorbeugung dienen Sorgfältige Hygienemaßnahmen, optimale Standortbedingungen und das Vermeiden von Stresssituationen. Erkrankungen von Bäumen unter Kulturbedingungen sind derzeit nicht bekannt.

Quelle: DB-Artikel Dr. Monika Heupel und Peter Tiede-Arlt, Pflanzenschutzdienst der LWK NRW

Gedanken zum TAG DES BAUMES am 25.April 2005

von Hermann SOMMER Haberschlacht ( Weingut )

Armer Baum

Aus seiner Jugend Lebensraum - entfernt der Mensch roh diesen Baum;
er dient nun heut´uns als Symbol, und jeder findet es ganz toll.

Man fragt ihn nicht den armen Baum, ob ihm gefällt der neue Raum,
ob er ab heut´an diesem Fleck nur dient dem Mensch für seinen Zweck.
Für unser aller schlecht Gewissen, wird nun der Baum wohl büßen müssen.
Um unseren Raubbau zu verschleiern, wir heut´den Tag des Baumes feiern.
Nun steht er da der arme Wicht, ob´s ihm gefällt oder auch nicht,
braucht man den Platz für nen anderen Zweck, macht man den Baum schnell wieder weg !

Haberschlacht, im April 2005

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Streuobstsorte des Jahres

erwähnenswerte Bäume